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Dunkelfeldmikroskopie

Dunkelfeldmikroskopie

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Teilweise bizarre Formen sieht man im Dunkelfeld – hier ein großes Schlackenfeld

 

Wir sitzen im Theater. Die meisten Zuschauer müssen sich mit dem Geschehen auf der Bühne begnügen. Wer hinter den Vorhang schauen kann, erblickt mehr – den Regisseur, die wartenden Akteure, Requisiten, Beleuchter und Strippenzieher, zusätzlich sogar das offen liegende Drehbuch.

Thomas A. Backhaus – Tierarzt

Mit diesem bildhaften Vergleich beschreibt einer der führenden Ganzheitstiermediziner Europas die Vorteile der Dunkelfeldmikroskopie. Tierarzt Thomas A. Backhaus von der Tierärztlichen Praxis zur römischen Villa hat bereits langjährige Erfahrung im Bereich der tiermedizinischen Dunkelfeldmikroskopie gesammelt, und ich freue mich, dass ich davon profitieren darf und durch Lehrgänge und Hospitanzen mir das Dunkefledmikroskopieren aneignen durfte. Natürlich kommen auch eigene Entdeckungen nicht zu kurz.

Das Dunkelfeldmikroskop

Im Gegensatz zum Lichtmikroskop wird beim Dunkelfeldmikroskop die Beleuchtung so eingestellt, dass die direkten Lichtstrahlen am Objektiv des Mikroskops vorbeigehen. Der Betrachter sieht nur das abgelenkte Licht. Das führt zu einer Streuung von Licht an kleinen Teilchen, welche beispielsweise auch zu beobachten ist, wenn Licht in einen dunklen Raum fällt und der Staub innerhalb des Lichtstrahls deutlich sichtbar wird. Auch Teilchen, die kleiner sind als die Auflösungsgrenze des Mikroskops, lenken Licht ab und lassen sich daher mit einem Dunkelfeldmikroskop nachweisen. Im Gegensatz zum Lichtmikroskop führt diese Form zu einem dunklen Bildhintergrund, vor dem sich die zu beobachtenden Strukturen hell abheben. Dadurch können von durchsichtigen Objekten mit nur sehr geringem Kontrast dennoch gut aufgelöste, kontrastreiche Bilder erzeugt werden, ohne dass eine vorherige Färbung des Präparats erforderlich ist. Auch lebende Objekte sind gut beobachtbar. Bis zur Entwicklung der Phasenkontrastmikroskopie in den 1930er Jahren war die Dunkelfeldmikroskopie die einzige Methode zur Kontrastverstärkung bei ungefärbten Präparaten.

Die Auswertung

Durch die andere Perspektive, die sich durch die phyikalischen Eigenschaften ergibt, erkennt man im Blut Dinge, die sonst verborgen bleiben. Der Körper und dessen Reaktion auf verschiedene Angreifer unterlag einer jahrtausende langen Entwicklung. Das allein zeigt schon, dass keine Reaktion des Körpers dumm ist und unbedingt mit chemischen Mitteln bekämpft werden muss. Zum Beispiel leichtes Fieber. Wie gerne greifen wir gerade bei unseren Kinder zu einem Fiebersenker. Ohne lange zu überlegen, warum das Kind Fieber hat und ob das eine gute Idee ist. Das lehrt uns die Pharmaindustrie und ihre Werbung. „Gibt´s das auch von…?“ oder „Es gibt 1000 Arten von Kopfschmerz und ein Mittel dagegen!“ Ich pack mich da jedesmal an den Kopf. Das kann ja wohl nicht war sein! Wenn es tausend Arten gibt, wie soll dann ein einziges Mittel helfen? Also helfen im Sinne von heilen. Wer schnell den Schmerz loswerden will, dem ist damit geholfen. Der muss aber auch mit den Folgen leben. Eine schnelle Symptomenbekämpfung ist meist schädlicher als man denkt. Und ähnlich wie bei Alkohol und Drogen stellt sich durchaus schnell ein Abhängigkeit ein. Jetzt ist es natürlich so, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist. Ich trink ja auch mal gerne ein kühles Bier oder ein Glas guten Rotwein. Das liegt in meiner Verantwortung für mich. Wenn es aber um meine Tiere (oder Kinder) geht, hab ich da ein ganz anderes Verantwortungsbewusstsein. Die können die Gefahren gar nicht einschätzen, das muss ich für sie tun. Was das für Folgen hat, wenn man langjährig Kortison, sogenannten NSAIDs oder chemische Herzmedikamente nimmt, sehen wir zum Beispiel auch im Dunkelfeld.

Vorbereitung

Es ist sehr wichtig, dass der Blutstropfen mit einer exakten Methode verarbeitet wird. Das machen wir meist selbst, weil wir die gleichzeitige klinische Untersuchung des Patienten für absolut notwendig halten. Wenn diese klinische Untersuchung von einem anderen Tierarzt oder einem/einer gute Tierheilpraktiker/in vorliegt, reicht es manchmal aus, wenn wir nur den Blutstropfen erhalten. Material und Anleitung senden wir gerne zu

Blutzellen

DunkelfeldWir beurteilen die roten und weißen Blutkörperchen. Die roten sind rund und liegen gleichmäßig verteilt im Präparat. Die weißen Blutkörperchen flimmern im Dunkelfeld und bewegen sich. Manchmal sieht man, wie sie mit fremden Stoffen oder Dingen „kämpfen“, man kann sie regelrecht beim „Fressen“ beobachten. Natürlich sieht man auch Abweichungen von der Norm. Manchmal kann man sogar spezifische Erreger wie Borrelien an den Blutkörperchen erkennen. Dieses gilt es zu erkennen und zu interpretieren.

Plasma

Im Plasma erkennt man wesentlich mehr Veränderungen. Am auffälligsten sind wohl die sogenannten Symbionten, sich bewegende kleine Punkte. Die Bewgliochkeit und Menge gibt Aufschlüsse über die Aktivität und Regenerationsfähigkeit des Körpers. Die Symbionten sind im Prinzip so etwas wie die Urkeime des organischen Lebens im Blut. Weiterhin erkennt man viele Ablagerungen und Entgiftungsreaktionen: Schlacken, Schleim, Kristalle etc. sowie verschiedene Strukturen von Krankheitserregern: Candida, Aspergillus etc. Und nicht zuetzt wird die Zusammensetzung des Blutes und der Blutsäule beurteilt.

Ergebnis

Bei uns bekommen Sie einen individuell ausgearbeiteten Analyse- und Behandlungsplan. Neben dem Dunkelfeld berücksichtigen wir wie gesagt alle vorhadnenen schulmedizinischen Diagnosen und die klinischen Befunde. Genaue Erklärungen der Befunde aus dem Dunkelfeld helfen Ihnen beim Verständnis.

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