Operation von Grace

Grace ist im Jahre 2010 in Rumänien geboren. Sie hatte dort eine schlimme Zeit und kam Mitte 2013 in die Tötung, wo Sie gequält und misshandelt wurde. Dabei verlor Grace ein Augenlicht. Herrchen Karl, der auf die Hündin aufmerksam geworden ist, setzte sich für den Hund ein. Im November 2013 kam sie in die Quarantäne, wurde entwurmt, geimpft und kastriert, erhielt einen EU Tier Ausweis und kam nach Deutschland. Bis jetzt hatte Sie eine schöne und glückliche Zeit mit Herrchen und Kumpel Karl.

Leider bekam Grace vor einem Jahr am Bauch kleine kahle Stellen.  Vor ca.  3 Monaten bildete sich auf dem Rücken der Hündin ein kleines Geschwür. Natürlich war Karl bei verschiedenen Tierärzten und Grace bekam Medikamente, doch wurde immer klarer, dass eine OP nicht zu vermeiden war. Von Tag zu Tag wurde dieses Geschwür grösser und wuchs in den letzten Tagen rasant weiter. Inzwischen war es honigmelonengroß. Am Donnerstag den 29.09.2016 wurde dann Grace Lungen geröntgt und da ist Gottseidank alles ok. Eigentlich sollte die OP schnell gemacht werden, aber Herrchen bekommt nur eine geringe Erwerbslosen Rente.

Der Tumor von Grace wog 400 Gramm

Der Tumor von Grace wog 400 Gramm

Jetzt kam der Tierschutzverein Hilfe fuer Pfoten e.V. Stuttgart ins Spiel. In einer Spendenaktion wurde genug Geld gesammelt um erst mal die Operation auf die Beine zu stellen. Leider zeigte sich, dass inzwischen nicht nur der Tumor noch ein Stück gewachsen war, sondern sich auch viele Knoten in der Haut gebildet haben. Es besteht der hochgradige Verdacht auf ein metastasierendes Sarkom. Trotzdem entschieden wir uns, Grace nicht schlafen zu lassen, sondern es zu versuchen. Der Tumor wurde entfernt und Grace erhält Medikamente, finanziert über die Spendenaktion. Leider wird vermutlich noch mehr Geld nötig sein. Weitere Informationen gibt es zum Beispiel in der Facebookgruppe „Hündin Grace hat Krebs“

Wenn Sie Grace unterstützen möchten, bitten wir um eine Spende:

Tierschutzverein Hilfe fuer Pfoten e.V. Stuttgart
Spendenkonto:
Volksbank Zuffenhausen eG
IBAN: DE 036 009 030 004 379 590 07
BIC: GENODES 1 ZUF
BLZ: 600 903 00

Paypal: hilfe-fuer-pfoten-ev@gmx.de (bitte Freunden an Freunden anklicken, so entstehen keine Gebühren)

Verwendungszweck: Grace

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Otto darf leben

Ottos Hüften

Ottos schwerwiegender Hüftbefund

Winter 2015/16 in Brasov/Rumänien: Otto, ein kleines Fellbündel mit schwarzen Haaren erblickt das Licht der Welt. Keiner ahnt, welch schweren Weg der kleine Hund noch vor sich haben wird. Zunächst entwickelt er sich ganz normal zu einem liebenswürdigen und verspielten Welpen, seine Intelligenz blitzt schon das ein oder andere Mal durch. Doch irgendetwas stimmt mit seinem Laufen nicht. Er wackelt ganz arg mit dem kleinen Po und teilweise meint man, er habe Schmerzen bei bestimmten Bewegungen, manchmal will er nicht auftsehen. Die Diagnose ergibt sich nach einem Besuch bei einem rumänischen Tierarzt: schwere Hüftgelenksdysplasie. Die Besitzer in Rumänien haben kein Geld die OP vor Ort zu bezahlen. Also wenden sich Freunde der Familie an Dani Cammaleri, eine Tierschützerin in Deutschland, die dort, in Rumänien, schon ein mal bei einem anderen Hund geholfen hatte. Zunächst sollte Otto in Rumänien operiert werden, allerdings hätte er eine Wartezeit von über sechs Monaten gehabt. Inzwischen machten sich die Besitzer vor Verzweiflung schon Gedanken über eine Euthanasie. Also wurde alles vorbereitet für die Ausreise von Otto.

Dani mit Rudel und Otto

Dani und ihr Rudel mit Otto

In Deutschland angekommen gab es zunächst ein paar Komplikationen in dem Rudel von Dani. Otto legte sich mit dem Rudelführer an und es kam dauernd zu Beißereien auch mit den anderen Rudelmitgliedern. Schließlich kam er in eine Pflegestelle zu Roland mit zwei weiteren Hunden, die ihn sofort aufnahmen und wo er letztendlich für immer bleiben kann. Während seiner Zeit in Deutschland wurde über den Verein „Hilfe für Pfoten e.V. Stuttgart“ eine Spendenaktion für Otto ins Leben gerufen, um ihm eine Operation für die Hüften zu ermöglichen. Vor allem der Vorsitzende des Vereins Herbert Jaddatz setzte sich unermüdlich für Otto ein. Laura stellte den Kontakt zur Tierarztpraxis im Kölle-Zoo her und die Aktion nahm Fahrt auf. Innerhalb von 1 Woche konnten genug Spenden gesammelt werden, um Otto die Operation in Ludwigshafen zu ermöglichen.

Roland mit Otto

Roland und Otto

Am Donnerstag, den 14. Juli, war es dann so weit. Otto erschien pünktlich und frohgelaunt zur Operation. Die Einschlafspritze hat er uns zwar etwas übel genommen, aber das war schnell wieder vergessen. In einer dreistündigen Operation wurden beide Hüften mit einem Kompaktatransplantat, einem Laserblock und einer Kapselraffung behandelt. Die Operation ist erstmals beschrieben von einem der führenden Ganzheitstiermediziner Deutschlands: Thomas A. Backhaus praktiziert in seiner Praxis in Longuich mit einem europaweiten Ruf. Nach der OP wurde Otto mit „neuen Hüften“ wach, das irritierte ihn etwas. Die Narbe zwickte noch und die Hüftköpfe rutschten nicht mehr so durch die Pfanne. Zur Sicherheit blieb er noch eine  Nacht bei uns und wurde am Freitagmorgen als freudiger Patient entlassen.

Pflegestelle

Otto und seine neue Freundin

Wir wünschen Otto ein sorgen- und schmerzfreies Leben und bedanken uns bei allen Beteiligten für ihre selbstlose Arbeit.

Herbert mit Otto

Herbert und Otto

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