Aktuelle Maßnahmen für Ihre Sicherheit

Ein Mensch pro Tier

Bitte haben sie Verständnis, dass wir versuchen unsere Kontakte so gering wie möglich zu halten. Jeder Kontakt, auch unter Schutzbedingungen, erhöht für uns das Risiko selbst zu erkranken oder das Virus nach Hause zu tragen. Zudem gilt, je mehr Menschen sich in unseren kleinen Behandlungsräumen, Wartezimmer, Rezeptionsbereich befinden, desto größer die Aerosolbildung. Es gibt Kliniken und Tierarztpraxen, die keine Kunden beim Patienten dulden und sicher gibt es auch Kollegen, die das laxer handhaben. Wir haben für uns, unsere und Ihre Sicherheit diese Regel festgelegt. Außerdem gilt: bei mehreren Tieren aus einem Haushalt auch nur eine Person aus den o.a. Gründen

Eine Person an der Anmeldung

Unser Rezeptionsbereich ist besonders stark frequentiert. Hier kreuzen sich drei Wege: der offizielle Eingang zu unserer Praxis, der Eingang aus dem Kölle-Zoo und der Zugang aus dem Wartebereich. Dieser Bereich ist als prädestiniert dafür, dass der empfohlenen Abstand nicht gewährleistet werden kann. Wir haben uns deshalb entschlossen, immer nur eine Person an die Anmeldung zu lassen und nur die dort notwendigen Handlungen (Anmeldung, Abmeldung, Bezahlen) vorzunehmen. Sollten Sie aus einem der anderen Bereiche kommen und eine Person steht bereits an der Anmeldung, bitten wir Sie zu warten. Unsere Mitarbeiter haben ständig Augen und Ohren offen und sagen Ihnen frühstmöglich Bescheid, wenn Sie ein- oder wieder austreten können.

Wartezeit

Da im Wartezimmer auch nur ein Mensch mit seinen Patienten zugelassen ist, kann es sein, dass wir sie bitten draußen oder v.a. in der kalten Jahreszeit im Auto zu warten. Wir geben Ihnen gerne einen Melder mit, der ein akustisches Signal gibt, wenn Sie eintreten können. Unsere Mitarbeiter weisen Sie dann kurz ein.

Handhygiene

Im Eingangsbereich in der Nähe der Rezeption steht Ihnen ein Händedesinfektionsmittelspender zur Verfügung. Auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich Zugang zu unseren Waschbecken in den Behandlungsräumen.

Mundnasenschutz

Inzwischen hat sich der Mundnasenschutz überall bewährt. Trotzdem möchten wir darauf hinweisen, dass wir es gerne sehen, wenn Sie in unseren Räumen permanent einen Mundnasenschutz tragen, um Aerosole zu verhindern.

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Die Granne

Geschrieben von Mitarbeiterin Nantje Pfaffmann ; auf den Bildern Hund Leo von Carolin Reinig ; Fotografie Irina Simon

Die Sommergefahr im hohen Gras

Caroline R. Hund Leo , Fotografie Irina Simon
  • Was ist eine Granne eigentlich

Die sogenannte Granne ist ein Fortsatz eines Pflanzenorgans wie z.B. Gerste oder Roggen. Als Samen hat sie die Funktion die Verbreitung ihrer Pflanzengattungs zu fördern. Sie ist also von der restlichen Pflanze leicht abtrennbar. Durch den borstigen, spitzen und verzweigten Aufbau der Granne ist es ihr möglich, ihren Wachstumsradius zu vergrößern.

Grannenorgan
  • Warum ist sie so ein Risiko für meinen Hund ?

Grannen bleiben bei unseren Vierbeinern beim Vorbeistreifen im Fell hängen. Ihre Widerhaken machen das Abschütteln für den Hund oft unmöglich. Durch Schütteln und Bewegung des Tieres kann das Pflanzenstück noch tiefer in das Fell und somit auch in die Haut eindringen. Das spitze Endstück ermöglicht es Hindernisse wie Haut zu durchstechen.

An den Pfoten bohren sich die Grannen bevorzugt in die Zwischenzehenhaut und wandern unter die Haut nach oben. Schwellung und Rötung sowie Schmerz zwischen den Zehen bringt dieser Vorgang mit sich.

Als würde das nicht genügen ist die Granne auch oft in anderen Körperöffnungen wie Nase,Augen,Ohren und dem Maul zu finden . Auch am Körper sind Grannen manchmal unter den Achseln zu finden.

Dringt sie in diese Bereiche des Körpers ein ist sie selbstverständlich sehr unangenehm und ruft Entzündungen hervor. Sympthome die auf ein Grannenproblem hinweisen sind zum Beispiel :

  • Vermehrtes Niesen, (blutiger) Nasenausfluss
  • Intensives Kratzen/Belecken einer bestimmten Körperregion
  • Köpfschütteln, -schiefhaltung, Ohrenschlackern
  • Lahmheit
  • Augenausfluss, geschwollene oder rote Augen
Granne in der Pfote
  • Was sie tun können !

Wenn sie eine Granne entdecken, die sich im Fell verfangen hat ist es zu empfehlen diese umgehend zu entfernen. Ist die Granne bereits in Haut oder Körperoffnung eingedrungen heißt es :“Ab zum Tierarzt!“

Dort können wir den Störenfried ausfindig machen und fachgerecht und mit den richtigen Utensilien oder Geräten sowie im Extremfall chirurgischen Mitteln entfernen. Auch die Nachsorge der womöglich hinterlassenen Wunden oder Entzündungen wird bei uns abgeklärt.

Vermeiden sie am besten Spatziergänge im hohen Gras oder das Rumtollen im Feld. Durchsuchen sie im Sommer nach dem Rausgehen das Fell ihres Lieblings um Eindringen der Grannen in die Haut zu vermeiden.

Carolin R. Hund Leo

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Giardien

verfasst von Mitarbeiterin Sandra Schneider

Hat der Hund immer wiederkehrende, übelriechende Durchfälle, teilweise mit Blut und/oder Schleimhaut, könnte er mit Giardien infiziert sein.
Giardien sind kleine einzellige Parasiten, die sich an die Darmschleimhaut anheften.
Weitere Symptome können Lustlosigkeit und Appetitlosigkeit sein.

Allem voran – keine Panik bekommen!
Auch hier in Deutschland sind wohl etwa 10 % der Erwachsenen und 25 % der Kleinkinder betroffen, ohne jedoch symptomatisch Probleme zu zeigen!
Grundsätzlich sind laut Untersuchungen 15 bis 20 % der Hunde von Giardien befallen – OHNE Symptome zu zeigen!

Häufig betroffen sind hier Welpen, Junghunde mit ihrem noch unausgereiften Immunsystem oder erwachsene Hunde, die unter Stress leiden.

Nachweisen lassen die Parasiten sich über einen Schnelltest in der Tierarztpraxis, bei dem man Kot mitbringen muss, am besten 2 bis 3 verschiedene Proben.

Behandlung

Behandeln kann man Giardien mit Fenbendazol oder Metronidazol. Nach ein bis zwei Wochen sollte nochmal nachgetestet werden, denn sie können recht hartnäckig sein, so dass es zu einer zweiten Behandlung kommen kann.
Auch Reinfektionen sind möglich.

Hygienemaßnahmen in der Wohnung

  • Reinigen der Böden mit mindestens 60 Grad (z.B. Dampfstrahler)
  • tägliches Abspülen der Wasser- und Futternäpfe mit heißem Wasser, Katzentoiletten ebenfalls
  • geeignete Desinfektionsmittel verwenden
  • Decken und Kissen heiß waschen

Wichtig!

Bitte den Kot sorgfältig aufsammeln und nicht einfach liegen lassen, um andere Tiere vor eventueller Ansteckung zu schützen!

Kontakt zu anderen Hunden erstmal unterlassen und vor allem bitte auf Hundeschulbesuche, Ausstellungen etc. verzichten!

Grundsätzlich gelten Giardien als Zoonose – sprich, eine Ansteckung auf den Menschen ist möglich.
Wie oben bereits geschrieben, haben aber auch hierzulande ein gewisser Anteil sowieso Giardien, ohne Probleme zu zeigen.
In der Zeit, in der der Hund noch Zysten ausscheidet, am besten einfach nicht im selben Bett schlafen lassen und Hände nach Kontakt gut reinigen.

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Inhabergeführte Tierarztpraxis

Investoren-Modelle machen auch vor der Tierarztpraxis keinen Halt

Wir möchten uns abgrenzen von auf Gewinn ausgelegten Institutionen, wie sie inzwischen auch im Bereich Tierarztpraxis und -klinik weit verbreitet sind. Wir wollen der Tierarzt Ihres Vertrauens sein. Der Tierarzt, der erklärt, warum ein Röntgenbild sinnvoll ist und versucht auch ohne auszukommen, wenn sie es möchten. Der Tierarzt, der eine möglichst genaue Diagnostik aber immer in Absprache mit dem Kunden macht. Der Tierarzt, der Ihnen die Medikamente für ihren Vierbeiner mitgibt, die er für am Sinnvollsten hält. Aus diesem Grunde führen wir ab sofort die Bezeichnung „Inhabergeführte Tierarztpraxis“.

„Ihre Idee verliert etwas sehr Entscheidendes, wenn nicht das Entscheidenste in Ihrer Branche aus den Augen: den Patienten. Deshalb bin raus!“ – das wäre wohl mein Satz, geklaut aus der „Höhle der Löwen“, den ich einem Investor, wie sie momentan auf den tierärztlichen Markt drängen, entgegnen würde, wenn er mich zwingen würde, einen Mindestumsatz mit bestimmten Diagnoseverfahren bzw. eine Mindestabgabemenge für bestimmte Arzneimittel mitbringen würde.

Was sich auf das erste Lesen vielleicht etwas wirr anhört, enthält allerdings einen wahren Kern. Vielleicht hat der ein oder andere es verfolgt, wie eine Internetplattform in der besagten Sendung bei VOX versucht hat, sich einen Löwen zu sichern und kläglich scheiterte. Der Sinn dahinter ist recht simpel: mit medizinischem Know-How möglichst viel Geld zu machen. Dafür bedarf es Investitionen, damit ertragreiche Vorgänge besser umgesetzt werden können. In diesem Fall sprang außer etwas Werbung in eigener Sache nichts heraus.

Auf die Idee kamen die Gründer dieses Service-Dienstleisters wohl, weil Investorenmodelle in der Tiermedizin inzwischen gang und gebe sind. Eins der bekanntesten ist die Firma MARS aus den USA, die neben Schokoriegeln nun auch den tiermedizinischen Markt für sich entdeckt hat. Das Problem an der Sache ist, dass ein Konzern wie MARS auf Profit aus ist, das ist das einzige Ziel. Das steht nicht unbedingt einer gesundheitserhaltenden Idee konträr gegenüber, aber oftmals im Wege.

Interessanterweise wird man das Gefühl nicht los, dass der Tierarzt an sich in der Öffentlichkeit als Geldmacher wahrgenommen wird. Wie oft hört man den Satz „das Röntgenbild hat er doch nur gemacht, weil sich das Gerät bezahlt machen muss“? Aber gegenüber Tierarztketten, hinter denen ein Konzern steht, gilt dieses Misstrauen nicht. Liegt vielleicht auch daran, dass der Tierbesitzer gar nicht weiß, dass er es mit einem Wirtschaftsunternehmen und nicht mit einer „inhabergeführten Praxis“ zu tun hat.

In der Humanmedizin gibt es schon einige Praxen, die genau mit diesem Attribut werben. Man grenzt sich ab, weil auch hier sich die Frage stellt, warum ein Krankenhaus, eine moderne Gemeinschaftspraxis, die zudem noch aus einer Solidaritätskasse bezahlt wird, Gewinne abwerfen soll. Im Falle von MARS Petcare ist es so, dass die Tierärzte und TMFAs dort viele Vorteile bezüglich ihrer Arbeitszeiten, ihrer Work-Life-Balance haben. Aber sie stellen sich auch einem immensen Druck bestimmte Zahlen zu liefern. Schaffen sie das nicht, werden sie geschult, wie man ein bestimmtes Diagnoseverfahren an den Kunden bringt. Der Tierarzt ist zudem meist nicht frei in der Wahl des Medikaments. Auch hier gibt es zum Teil Mindestmengen, die ein Tierarzt pro Quartal „verkaufen“ muss.

All das wollen wir wie oben erwähnt nicht und uns möglichst deutlich, im Sinne unserer Patienten, davon abgrenzen.

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Richtige Ernährung bei Harnwegserkrankungen für Nager

Harnwegserkrankungen (Harngries, Blasensteine, Blasenentzündungen) stellen ein häufiges Problem bei Kaninchen und Meerschweinchen dar und gehören neben Zahnerkrankungen und Verdauungsproblemen zu den häufigsten Erkrankungen dieser Arten.

Ein besonderer Kalziumstoffwechsel der bei diesen Tieren vorliegt, führt bei nicht artgerechter Ernährung und Haltung zu besagten Problemen.

Meist ist es ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren, die dann schlussendlich zur Erkrankung führen, wie z.B:

  • Alter (v.a bei „Senioren“)
  • Erbliche Veranlagung (wobei es bei artgerechter Ernährung und Haltung selten zur Erkrankung kommt, selbst bei starker Prädisposition)
  • Wassermangel
  • Einseitige Ernährung
  • Entzündungen im Körper (u.a auch Harnwegsentzündungen und Infektionen)
  • Nierenerkrankungen
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel

In diesem Zusammenhang wird auch oft vom „Fat Lazy Rabbit Syndrome“ gesprochen, da zu den auslösenden Faktoren vor allem kalziumreiche, einseitige Ernährung, Wassermangel und Bewegungsmangel (dadurch auch Fettsucht) gehören.

Das heißt, bei großen Mengen an Kalzium (in der Trockenmasse), wird das Kalzium aus dem Darm absorbiert und die ungenutzten Teile über die Niere und Blase wieder ausgeschieden.

Wenn jedoch nicht genügend Flüssigkeit aufgenommen wird, kann das Kalzium somit nicht aus der Blase „ausgeschwemmt“ werden und kristallisiert aufgrund des basischen pH’s (8-9) der Pflanzenfresser aus.

Es wird zwischen Blasengries (Kristalle in der Blase und Urin) und Harnsteinen (je nach Lage: Nieren-, Harnleiter-, Harnblasen-, Harnröhrensteinen) unterschieden.

Zu Beginn bilden sich kleine Kristalle in der Blase, die sich schließlich zu Blasensteinen zusammenlagern. Die kleinen Kristalle können leicht an der Wand der Blase oder der Harnröhre reiben und dadurch schwere Entzündungen verursachen.

Im schlimmsten Fall verstopfen die Kristalle/Steine die Harnröhre komplett und es kann kein Urin mehr abgesetzt werden. Durch den daraus resultierenden Harnrückstau in die Niere, kann es zu einem Nierenversagen kommen.

Männliche Tiere erkranken häufiger als weibliche Tiere (bedingt durch ihre anatomische Besonderheit), wobei zu bemerken ist, dass männliche Tiere eher an Harngriesproblemen erkranken und es bei weiblichen Tieren eher zur Ausbildung von Harnsteinen kommt.

Symptome:

Die Symptome für Harngries/Blasensteine gleichen denen einer Blasenentzündung.

  • Tiere setzen häufig kleine Mengen, teils blutigen Urin ab, oftmals mit sandigen Ablagerungen.
  • Die Afterregion ist oft urinverschmiert. Der permanente Kontakt mit dem Urin kann zu sekundären Hautreizungen führen
  • Es kommt zu Schmerzen, vor allem beim Urinlassen (gekrümmter Rücken, zusammengekauerte Haltung, gesträubtes Fell, halb geschlossene Augen
  • Apathie und verminderte Futteraufnahme können ebenfalls beobachtet werden

Wenn Sie die beschriebenen Symptome bei Ihrem Liebling entdecken, sollten Sie umgehen die Tierarztpraxis Ihres Vertrauens kontaktieren. Dort kann dann mit Hilfe von Röntgen und Ultraschall schnell zwischen Blasenentzündung oder einer Harngries-/Blasensteinproblematik unterschieden werden. Eine Urinuntersuchung ist ebenfalls sinnvoll.

Werden durch die spezielle Untersuchungen Steine in der Blase diagnostiziert, so ist in den meisten Fälle eine operative Entfernung unumgänglich.

Handelt es sich um Harngries, kann mit Infusionen und unterstützenden Medikamenten versucht werden, den Blasenschlamm auszuspülen.

In beiden Fällen sind als weitere Vorsorgemaßnahme unbedingt eine artgerechte (kalziumarme) Ernährung und eine ausreichende Trinkmenge zu gewährleisten.

Blasensteine bei einem Kaninchen

Harngries bei einem Kaninchen

Blasensteine bei einem Meerschweinchen

Ernährung:

Der folgende Ernährungsplan soll Ihnen dabei helfen.

Das Wichtigste ist die Wasserzufuhr, denn je mehr Wasser aufgenommen wird, umso mehr Kalzium kann aus der Blase ausgeschwemmt werden, was verhindert, dass das Kalzium in der Blase auskristallisiert.

Eine erhöhte Wasserzufuhr kann erreicht werden, in dem man (zusätzlich zum normalen Trinkwasser!) z.B verdünnten Karottensaft, Gemüsesaft oder Obstsaft reicht. Des Weiteren kann Kräuterteee angeboten werden (z.B Blasen-Nieren-Tee, Salbeitee, Kamillentee).

Kräuter als Unterstützung für den Harnapparat (am besten frisch) enthalten generell viel Kalzium, wobei der hohe Anteil an Flüssigkeit den Urin wieder verdünnt und damit das Kalzium wieder besser ausgeschieden wird.

Wichtig dabei ist nicht unbedingt der generelle Kalziumgehalt in den Lebensmitteln, sondern das Kalzium-Phosphor-Verhältnis, welches in den Kräutern aber optimal und ausgeglichen ist.

Zu den unterstützenden Kräutern gehören:

  • Brennnessel (1 Stunden anwelken lassen, dann so reichen oder getrocknet als Tee)
  • Birkenblätter und Birkenrinde (getrocknet als Tee oder frisch)
  • Ackerschachtelhalm
  • Spargel (harntreibend)
  • Echtes Goldrutenkraut/Riesengoldrutenkraut
  • Goldrute
  • Löwenzahn (Pflanze und Wurzel als Tee; enthält zwar viel Kalzium, wirkt sich aber sehr positiv auf Blasenentzündungen aus und durch den hohen Flüssigkeitsanteil, wird das überschüssige Kalzium verdünnt und ausgeschieden)
  • Petersilienwurzel
  • Liebstöckl

Gemüse und Grünfutter soll und darf frisch und in normalen Mengen gefüttert werden, da diese auch wieder einen hohen Flüssigkeitsanteil haben.

Als Hauptfutter (2/3 der Gesamttagesmenge) kann gereicht werden:

  • Gräser, Wiesenkräuter (Spitz und Breitwegerich, Brennnessel, Wiesenbärenklau, Löwenzahn)
  • Zweige mit Blättern, Blüten, Knospen (Obstbaum, Nussbaum)
  • Zweige (Birke, Haselnuss, Weide)

Als „Ersatz“hauptfutter:

  • Bittersalate (Endivie, Chicoree, Radiccio)
  • Stangensellerie, Feldsalat, Romanasalat, Karottengrün

Als Ergänzungsfuttermittel (1/3 der Gesamttagesmenge):

  • Wurzel- und Knollengemüse (Karotte, Sellerie, Pastinake, Petersilienwurzel, Topinambur, Kohlrabi, Fenchel, Brokkoli, Blumenkohl)
  • Andere Salate (Kopfsalat, Eisbergsalat, Lollo Rosso, Eichblatt, Zuckerhut)
  • Gurke, Tomate, Zucchini
  • Küchenkräuter (Basilikum, Dill, Liebstöckel, Melisse, Oregano)
  • Kräuterarmes Heu (keine Luzerne!, da diese sehr kalziumreich)

1-2 mal wöchentliche Gabe:

  • Obst (Apfel, Birne, Banane)
  • Rote Beete, Rhabarber, Spinat, Mangold (nur in geringen Mengen und selten, da viel Oxalsäure enthält)

Ungeeignet sind:

  • Trockenfutter (Pellets, Ringe, Mais…)
  • Hartes Brot
  • Knabberstangen
  • Gekaufte Leckerlis (Grünrollis, Drops)
  • Trockengemüse
  • Getrocknete Kräuter (lieber frisch)
  • Nagersteine
  • Sesam
  • Erbsenflocken (nur in geringen Mengen als Leckerli)
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