Fortbildung in Hamburg

von unseren Mitarbeiterinnen Mareike Senn und Linda Hörner

Fortbildung zum Thema: Geriatrie beim Hund

 

 

Die Fortbildung von Petcampus fand in Hamburg statt. Nach einer fünfstündigen ICE- und einer 15-minütigen U-Bahn-Fahrt kamen wir im Linder Hotel direkt neben dem Zoo Hagenbeck an. Am Anfang der Fortbildung wurden wir mit freundlichen Worten und einem Snack begrüßt, dann ging es sofort los und uns erwartete ein langer und spannender Tag. Rund um den Seniorhund wurde unser Wissen erweitert oder aufgefrischt. Angefangen bei der Früherkennung über verschiedene Erkrankungen im Alter und deren Therapien, ein leckeres Mittag- und Abendessen, eine Zooführung im Hagenbeck Zoo und am Ende ein Vortrag über Euthanasie.

 

Am nächsten Tag gönnten wir uns erstmal ein ausgiebiges Frühstück mit allem was man sich wünschen kann. Weiter ging es mit unserem Programm: in einer Gruppe von sechs Personen durften wir mit einem Thema unserer Wahl unser Wissen vertiefen und in die Zukunft denken. Verschiedene Fütterungen bei Nieren- oder Gelenkserkrankungen waren unser nächstes Thema, danach ein zweistündiger Vortrag über die Demenzerkrankung und als schönes Ende die Urkundenübergabe mit ein paar abschließenden Worten.

 

Alles in allem ein interessantes und lehrreiches Wochenende in Hamburg.

 

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Fortbildung Arthrose

gespannt lauschen die Mitarbeiter der Referentin

gespannt lauschen die Mitarbeiter der Referentin

Am Mittwoch, den 30. April 2014 lud uns die Firma Heel in unseren Praxisräumen zu einer betriebsinternen Fortbildung mit dem Thema „Ganzheitliche Behandlungen bei Störungen des Bewegungsapparates des Hundes“ ein. Nach einer kurzen Einführung in die Prinzipien und Ideen des Firmengründers Hans-Heinrich Reckeweg klärte uns Tierärztin Christiane Greef-Karstens über Ursachen und Wirkungen vieler Krankheiten des Bewegungsapparates des Hundes auf. Bei der Behandlung der sogenannten Arthropathien steht im Vordergrund dem Patienten eine gewisse Lebensqualität zu ermöglichen und dabei eine Brücke zu bilden zwischen schulmedizinischer und alternativer Behandlung. So wenig Belastung wie möglich, aber so viel Schmerzmedikation wie nötig.

Wir haben schon einige Jahre Erfahrung mit der ganzheitlichen Behandlung von Arthropathien, aber diese Fortbildung hat unser Wissen und unseren Kenntnisstand vertieft und erweitert. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Firma Heel für diese Möglichkeit und die Versorgung mit Speis und Trank. Ein besonderer Dank geht an Tierärztin Christiane Greef-Karstens.

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Impfkonzepte für den Hund

Wie in der Humanmedizin, vor allem bei Kindern, sind auch in der Tiermedizin Impfungen heftig umstritten. Bei der Kritik am Impfmanagement geht es vor allem um die durch die Impfungen verursachten Schäden am Patienten, den sogenannten Vakzinosen. Diese Krankheiten sind in der Tat, sehr vielfältig und oft gefährlich. Wir beobachten vor allem Polyarthritis (Gelenkentzündungen), chronische Dermatitis (Hautentzündung), Morbus Crohn (Darmkrankheit), aber auch viele andere Krankheiten, deren Ursache man meist gar nicht bei einer Impfung vermutet. Alle diese Krankheiten sind letztendlich multifaktoriell, das heißt nicht nur von der fehlgeleiteten Impfung sondern auch von vielen andern Faktoren abhängig (Genetik, Belastung mit Umweltgiften, Ernährung etc.). Letztendlich muss man bedenken, dass alle Krankheiten, gegen die die Tiere geimpft werden, tödlich enden können. Wir empfehlen also nur in absoluten Ausnahmefällen und nur auf ärztlichen Rat nicht zu impfen.

Impfung HundHund

Beim Hund werden folgende Krankheiten geimpft:

Staupe – eine Viruserkrankung

Hepatitis contagiosa canis – ansteckende Leberentzündung, Virus

Parvovirose – Hundeseuche, ein Virus

Parainfluenza – Zwingerhustenviren

Leptospirose – Bakterien

Tollwut – Virus, rechtliche Hintergründe: Reise ins Ausland, Tollwutverordnung

Für Staupe, Hepatitis und Parvovirose ist das Vorgehen gleich: ab der 12. Lebenswoche ist eine einmalige Impfung ausreichend, um einen Schutz für drei Jahre zu gewährleisten. Der Schutz tritt ca. drei Wochen nach der Impfung ein. Eine Impfung vor der zwölften Lebenswoche erfordert eine Auffrischung, weil die maternalen Antikörper den Impfschutz hemmen.

Gleiches gilt für die Impfung gegen Parainfluenza-Viren, wobei der Schutz hier ein Jahr andauert.

Die Impfung gegen Leptospirose muss nach 2-4 Wochen aufgefrischt werden. Der Schutz besteht dann immer für ein Jahr. Viele Leptospirose-Impfstoffe haben zudem nur eine Wirkdauer von 6 Monaten, was oft unberücksichtigt bleibt. Wir verwenden einen der wenigen Impfstoffe, dessen Wirkung bei Leptospirose nach erfolgreicher Boosterung 1 Jahr beträgt.

Bei der Tollwut findet die Boosterung nach einem Jahr statt und dann kann im 3-Jahres-Rhythmus geimpft werden.

Für Reisen innerhalb der EU ist eine gültige Tollwutimpfung vorgeschrieben. Diese wird im EU-Heimtierausweis bestätigt. Der Hund muss dafür gechipt sein. Aus rechtlichen Gründen muss die Tollwutimpfung nach dem Implantieren des Mikrochips erfolgen. Ein Nachtragen oder Umtragen aus einem anderen Ausweis ist im EU-Heimtierausweis nicht möglich.

Impfungen gegen Borreliose, Piroplasmose und Bordetellen empfehlen wir nur in absoluten Ausnahmefällen und nach strenger Indikation. Der Schutz ist oft nicht vollständig und diese Impfungen führen öfter zu Vakzinosen.

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