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Zu vermitteln

Olive und Laura

Olive und Laura in ihrer Pflegestelle

 

Zum Glück gibt es immer noch Menschen, die lieber ein Tier aus dem Tierschutz aufnehmen als einen Welpen zu kaufen. Die Hintergründe für Vermittlungen sind sehr vielfältig. Und manchmal ist man sich nicht so sicher, ob es sich nicht um einen verdeckten Welpenhändler handelt, der auf diese Weise seine „Ware“ loswerden will. Aus diesem Grunde möchten wir hier einzelne Fälle vorstellen, zu denen wir Kontakt haben und somit garantieren können, dass die Umstände seriös sind.

Anfangen wollen wir mit den beiden Katzendamen Laura und Olive. Sie stammen aus Bulgarien und wurden dort untersucht und geimpft, Papiere sind vorhanden. Zur Zeit befinden sie sich in einer Pflegestelle in unserem Kundenkreis. Sarah und Tim kümmern sich immer wieder liebevoll neben ihren vier eigenen Katzen um solche Vermittlungsfälle. Und sind natürlich immer dankbar, wenn ein neuer liebevoller Besitzer gefunden wurde.

Laura und Olive

Die zwei Kuscheltiger würden gerne zusammen bleiben

Die Vermittlung wird organisiert über die Tierschutzorganisation Arche Noah. Hier kann Laura, Olive und andere Kätzchen schon mal anschauen. Bei Interesse, vereinbaren Sie bitte einen Termin mit Ursel Uhrig unter 06202/23351 oder senden Sie eine E-Mail an info@arche-noah-ketsch.de. Sie können auch gerne bei Sarah und Tim direkt nachfragen (aber nur für Olive und Laura): 0177 2406841

Arche Noah Menschen helfen Tieren – Rhein-Neckar e.V.
Dianaweg 2
68723 Schwetzingen
Tel. 06202 / 23351
Spendenkonto:  Sparkasse Heidelberg; BLZ 672 500 20; Konto Nr 917 81 71

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Das Jemenchamäleon

Chamaeleo Calyptratus

natürliche Verbreitung und Lebensraum: Südeuropa, südl. Teile Spaniens und Portugals, Nordafrika, verschiedene Mittelmeerinseln, Jordanien, Israel, Saudi- Arabien und Jemen

Größe: Weibchen ca. 30cm, Männchen ca. 50cm, die Hälfte der Größe fällt auf den Schwanz

Gewicht: 38-58g (ausgewachsene Tiere)

Lebenserwartung: Weibchen bei vielen Eiablagen ca. 3 Jahre, Männchen etwa 6-7 Jahre

Geschlechtsreife: ab 1 Jahr (Paarung erfolgt im Frühling)
Brutzeit: etwa 6-11 Monate (von Temperatur abhängig)
Anzahl der Eier: bis zu 60 Stück werden etwa 2 Monate nach d. Paarung gelegt

Unterschiede der Geschlechter: Männchen haben einen Sporn mehr an den Hinterfüßen; ihr Helm ist bis zu 8cm groß, das der Weibchen hingegen viel kleiner.

Terrarienhaltung:
Die Terrariengröße für ausgewachsene Tiere sollte bei mindestens 60x60x100cm liegen. Da die Tiere es feucht brauchen (erwachsene Tiere bei 60% Luftfeuchte und Jungtiere bei etwa 80%) empfiehlt sich ein Glasterrarium und kein Holzterrarium (Schimmelgefahr!).

Optimal wäre ein 100W Spotstrahler für erwachsene und ein 40W Spotstrahler für junge Tiere, die im Sommer etwa 9 Std. und im Winter 4-6 Std. in Betrieb sein sollten. Als Tageslichtlampe ist ein HQI-Strahler oder eine Leuchtstoffröhre zu empfehlen (diese mindestens 1x im Jahr austauschen, da sie sonst nicht mehr genügend UV-Strahlen abgeben!). Zusätzliche UVB Lampen sollten auch nicht fehlen und etwa 3 Std. bei erwachsenen Tieren und etwa 12  Stunden bei jungen Tieren leuchten (z.B. Repti Glo 8.0 UVB 30W von Exo Terra bei erwachsenen und bei Nachzuchten bzw. jungen Tieren Radium Ralutec 7W /78, 623). Die Lampen müssen so angebracht werden, dass die Tiere sich daran nicht verbrennen können (evtl. Schutzgitter davor)!

Temperaturen im Sommer: 25-30°C (direkt unter Lampe messen), nachts 18-22°C
im Winter: 20-25°C (direkt unter der Lampe messen), nachts 15-18°C
Der Wechsel von Sommer auf Winter sollte langsam erfolgen. Bei Jungtieren liegt die maximale Temperatur bei 25°C.

Inneneinrichtung:

So fühlt sich ein Jemenchamäleon wohl

So fühlt sich ein Jemenchamäleon wohl

Für den Boden kann ein Erd-Sandgemisch (1:3) genommen oder aber auch im Fachhandel entsprechender Untergrund gekauft werden.

Empfohlene Pflanzen sind Ficus benjamini und Efeutute, da diese nicht nur als Sichtschutz, sondern auch mit ihren frischen Blättern als Nahrungsquelle dienen. Dabei wird der Untertopf um die Pflanze belassen, damit es sich schneller und besser säubern lässt.

Es sollten viele Klettermöglichkeiten angeboten werden, z.b. auch Äste (diese vorher heiß abwaschen und trocknen lassen).

Ernährung:

Das Jemenchamäleon ist omnivor, das heißt sie sind sowohl Fleischfresser (Heuschrecken, Grillen, Heimchen, Schaben, Rosenkäferlarven, Fliegen) als auch Pflanzenfresser (Benjamini und Efeutute; Banane, Erdbeere, Birne, Melone, Salat, Gurke, Paprika…)

Jungtiere werden täglich gefüttert; erwachsene Tiere ca. alle 2 Tage.

Hauptsächlich sollte man darauf achten, dass 30% Fleisch und 70% pflanzliches verfüttert wird, da die Chitinschicht der Insekten sehr hart und somit schwerer verdaulich ist. Außerdem bekommen sie durch Pflanzennahrung zusätzlich Flüssigkeit.

Für die richtige Flüssigkeitsaufnahme empfiehlt sich eine Tröpfchentränke (Fachhandel), häufiges Sprühen und/oder direktes eingeben per Pipette (wenn die Tiere sich erst einmal daran gewöhnt haben, klappt es wirklich gut!). Es muss normales Wasser gegeben werden, kein destilliertes Wasser, da sie sonst keine Mineralstoffe bekommen!
Vitaminpräparate sollten nicht zu häufig gegeben werden, etwa 1x die Woche (z.B. Korvimin ZVT).

Krankheiten:

Wurmbefall: die Tiere fressen aber nehmen zunehmend ab, haben Kotabsatzprobleme. Eine regelmäßige Stuhlprobe ist empfehlenswert, da durch die Futtertiere auch Würmer übertragen werden. Wenn die Kotprobe positiv ist, muss dies vom Tierarzt behandelt werden.

Milbenbefall: man sieht, dass auf dem Tier kleinere Tierchen laufen oder sich die Haut merklich verändert. Dies sollte der Tierarzt behandeln.

Häutungsprobleme: oftmals durch falsche Temperatureinstellung und zu wenig Luftfeuchte/Flüssigkeit; aber auch durch Vitamin-A-Mangel

Legenot: kommt auch bei Weibchen vor, die sich nicht verpaart haben und äußert sich insofern, dass die Tiere ständig am Boden sind, graben und nach mehreren Tagen immer noch nichts abgelegt haben. In einem solchen Fall sollte direkt der Tierarzt konsultiert werden, da die Eier nach einer gewissen Zeit im Bauchraum faulen, es gibt eine Infektion, die letztendlich zu Organversagen führt und die Tiere sterben.

eingefallene Augen: dies kann mehrere Ursachen haben, ist aber in jedem Fall ein Alarmzeichen (verminderte Futteraufnahme, Organprobleme, Flüssigkeitsmangel); unbedingt Tierarzt konsultieren.

Erwerb:

Am besten erwirbt man ein Chamäleon im Zoofachgeschäft oder bei seriösen Züchtern. Diese lassen nämlich regelmäßig Stuhlproben untersuchen und können einem die richtige Beratung geben bei eventuellen Rückfragen. Außerdem bekommt man einen Erwerbsnachweis.

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Brenda

Nach sechs Tagen Bangen und Hoffen ist unsere kleine Brenda nun endlich wieder bei uns. Zwar noch etwas geschwächt und für ihre Verhältnisse etwas still, aber man sieht, dass es ihr wieder besser geht.

BrendaVielen Dank an Frau Dr. Best und das gesamte Team der Tierarztpraxis im Kölle-Zoo Ludwigshafen von Herrn Dr. Neunzig für die gute Behandlung und Pflege unserer Katze.

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Fundkatze Ellerstadt

Fundkatze A650 Ellerstadt

Fundkatze Ellerstadt

Fundort: Ellerstadt/A650

Rasse: EKH
Geschlecht: männlich-kastriert
Farbe: rot-weiß

Chip-Nummer: 276069909137818

Diese Katze wurde von der Polizei in Ellerstadt auf der A650 gefunden, und uns durch die Tierrettung Rhein-Neckar gebracht. Sie erlitt einen Autounfall, ist aber inzwischen stabilisiert. Falls Sie die Katze oder deren Besitzer kennen oder selbst der Besitzer sind melden Sie sich bitte bei uns in der Tierarztpraxis im Kölle Zoo oder bei Frau Berg von der Verbandsgemeinde Wachenheim unter 06322/9580200.

Inzwischen hat sich der Besitzer gemeldet. Vielen Dank an alle, die sich an der Suche beteiligt haben.

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Neue Öffnungszeiten

Wir sind gerne für Sie da!

Wir sind gerne für Sie da!

Der Sommer kommt! Und mit ihm bleibt es abends länger hell und morgens geht die Sonne früher auf. In diesem Zusammenhang freuen wir uns besonders, dass wir uns rechtzeitig personell verstärken konnten, so dass wir unsere Öffnungszeiten dem höheren Bedarf in der warmen Jahreszeit anpassen konnten.

Neue Sprechzeiten  (ab Juni 2013):

Montag  – Freitag 9-20 Uhr

Samstag 9-16 Uhr

Neue Öffnungszeiten (ab Juni 2013)

Montag – Freitag 7-22 Uhr

Samstag 8-19 Uhr

Sonntag/Feiertag 10-18 Uhr

Wir bitten um Terminvereinbarung während der Sprechzeiten. Außerhalb der Sprechzeiten sind wir zu den Öffnungszeiten erreichbar (hier bitte immer telefonische Voranmeldung, da wir teilweise nicht in der Praxis sind). Bitte beachten Sie, dass außerhalb der Sprechzeiten höhere Gebühren anfallen. Manchmal kommt es sogar vor, dass wir auch außerhalb der Öffnungszeiten erreichbar sind, zum Beispiel nachts, also versuchen Sie es ruhig. Sollten wir gar nicht erreichbar sein, wird auf dem Antufbeantworter eine Notrufnummer angesagt. Hier erhalten Sie kompetente Hilfe.

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Rettungseinsatz „Katzenfuß im Keilriemen“

Vergeblich versucht sich die Katze zu befreien

Vergeblich versucht sich die Katze zu befreien

Am Dienstag, den 19. März, konnten wir zusammen mit der Tierrettung Vorderpfalz eine Katze aus einer sehr misslichen Lage befreien. Der Anruf bei der Tierrettung klang zunächst relativ undramatisch. Eine Katze sitzt im Motorraum. Beim Eintreffen wurde aber ziemlich schnell klar, dass die Katze sich nicht von alleine befreien kann. Was war passiert? Die Besitzerin des Autos wollte, nachdem sie den Wagen für ca. 1 Stunde abgestellt hatte, den Motor starten. Der Motor lief an, ging aber sofort wieder aus und sie hörte ein Geschrei aus dem Motorraum. Sofort brach sie die Startversuche ab und schaute nach. Dann sah sie die Katze, die offensichtlich von der Restwärme des Motors angelockt sich hierhin verkrochen hatte und mit einem Fuß zwischen Keilriemen und Zahnrad festhing.

Die Pfote hat sich im Keilriemen verfangen

Die Pfote hat sich im Keilriemen verfangen

Ein KFZ-Fachmann versuchte den Keilriemen zu lösen, aber die Katze war derart verschreckt und sensibilisiert, dass sie wild um sich schlug und der Mechaniker keine Chance hatte die Schrauben zu lösen. Fixierungsversuche der Tierretter blieben auch ohne Erfolg. Hierbei biss sich das Tier sogar 2 Eckzähne in den Handschuhen der Helfer aus. Also war sehr schnell klar, dass die Katze sediert werden musste. So schnell wie möglich fuhren wir also zum Einsatzort und trotz zahlreicher helfender Hände und Spezialwerkzeug wie Greifarm und Führschlinge, war es gar nicht so einfach die Katze zu spritzen. Sie war einfach zu aufgeregt. Letztendlich haben wir aber auch das hingekriegt und der KFZ-Fachmann konnte den Keilrimen lösen und die Katze befreien.

Unter Sedation brachten wir die Patientin, das Geschlecht konnten wir jetzt feststellen,  in unsere Praxis und untersuchten sie genauer. Quetschungen am eingeklemmten Fuß, das war klar, aber ansonsten war sie unverletzt. Ein ziemliches Wunder bei den Verrenkungen und Anstrengungen, die sie unternommen hat, um frei zu kommen. Wir konnten sie also in eine ruhige, warme und abgedunkelte Box legen, dass sie sich von den Strapazen und dem Narkosemittel erholen konnte. Am nächsten morgen wurde sie vom Tierheim Neustadt abgeholt. Dort wird geprüft, ob der Besitzer ausfindig zu machen ist oder ob die Katze vermittelt werden kann.

Über den Einsatz berichteten auch die Bildzeitung und MRN-News.

Der komplette Artikel der Bild

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Der Bericht der Bild

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