Facebook
Categories Menu
Allergien bei Hund und Katze

Allergien bei Hund und Katze

Allergie ist ein Begriff, der aus dem griechischen stammt: allos=anders – ergo=ich arbeite. Dieser Begriff ist also eine Beschreibung für Prozesse im Körper, die anders laufen als sie es normalerweise täten. Gemeint ist hier vor allem das Immunsystem, das Stoffe, die es eigentlich nicht als gefährlich einstuft, plötzlich zu Feinden macht und bekämpfen will. Warum tut es das? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir wie bei so vielen Dingen im Darm anfangen.

Gemeinhin bekannt ist, dass 80% Prozent des Immunsystems im Darm gebildet wird. Dort gibt es spezifische Immunzentren (Peyersche Platten), die die Mehrheit unserer Immunzellen bilden. Auf der Gegenseite steht der Darminhalt mitsamt seinen Bakterien und Stoffen, die mit der Nahrung aufgenommen werden. Die Oberfläche des Darms ist um deutlich mehr als das hundertfache größer als die Körperoberfläche. Man kann sich also vorstellen, was hier für ein Austausch mit der Umwelt stattfindet. Darminhalt ist ja letztendlich auch „außerhalb“ des Körpers.

Bei ausgewogener biodynamischer Ernährung (wir empfehlen Trockenfutter der Firmen Happy dog/cat, Vet-Concept oder 5-Elemente) bleibt die Darmflora gesund und es richtet sich ein Gleichgewicht zwischen Immunsystem und Bakterien ein. Das Immunsystem kann lernen, gefährliche Stoffe (Gifte, Krankheitserreger) von ungefährlichen Stoffen (Darmbakterien, Nahrungsmittel) zu unterscheiden und adäquat zu reagieren.

Pododermatitis mit Nagelfalzseborrhoe bei Allergie

Pododermatitis mit Nagelfalzseborrhoe bei Allergie

Bei Fehlernährung oder dauerhafter Aufnahme von Giftstoffen durch die Nahrung (zum Beispiel chemische Konservierung mit BHT, BHA oder Ethoxyquin) wird die Darmflora belastet und das Immunsystem geschwächt. Bei Feuchtfutter, vielen Leckerli und zu hohem Proteingehalt bilden sich im Darm vermehrt Rückstände, auf denen Bakterien wachsen können. Aus harmlosen Bakterien können durch Zellteilung mit Mutation gefährliche Krankheitserreger entstehen. Das passiert in jedem Darm mehrere hundert Male am Tag. Das Immunsystem und die „guten“ Darmbakterien halten dieses Wachstum im Zaum. Aber wenn die Darmflora mal entgleist oder das Immunsystem durch Chemie belastet ist, greifen diese Mechanismen nicht mehr so gut wie üblich. Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass sich auch „gute“ Darmbakterien im Übermaß vermehren. So viel, dass sich das Immunsystem anfängt dagegen zu wehren. Der erste Schritt Richtung Allergie. Das Immunsystem wehrt sich gegen Bakterien, die es eigentlich tolerieren soll. Durch die Entgleisung der Darmflora siedelt sich dann oft noch ein Candida-Pilz im Darm an, einer der stärksten Allergieauslöser. Letztendlich weiß das Immunsystem gar nicht mehr woran es ist und bildet Antikörper zum Beispiel gegen Staphylokokken (Hautbakterien, die eigentlich dem Schutz der Haut dienen) oder gegen Futtermittelbestandteile (meist Proteine aber oft auch Kohlenhydrate) oder sogar gegen körpereigene Strukturen (das nennt man dann Autoimmunkrankheit).

Allergien spielen sich nicht ausschließlich auf der Haut ab. Hinweis auf allergische Erkrankungen können auch chronische Ohrentzündungen, „therapieresistente“ Durchfälle oder Erkrankungen des Atmungsapparates und vieles mehr sein. Allergien können vielfältige Symptome auslösen.Oftmals kann das Allergen gar nicht in Zusammenhang gebracht werden mit der Krankheit. Wer denkt schon an eine Allergie gegen Hühnerprotein, wenn der Patient eine Ohrentzündung hat (und das ist die wahrscheinlichste Kombination).

Diagnostik

Blutbild Allergie1

Allergiebedingte Veränderungen im Blutbild: Harnstoff erhöht, „dickes Blut“, schwache Bauchspeicheldrüse (darmvermittelte Allergie)

Für die ganzheitliche Medizin ist es wichtig, alle möglichen Befunde, die den Körper angehen, zu erheben. Im allopathischen Sinne ist eine Allergie ein Verlust der Ordnung der energetischen Zusammenhänge im Körper und seiner Entgiftungsorgane. Dafür ist es wichtig, ebendiese zu untersuchen. Der Darm spielt in 99% der Fälle eine entscheidende Rolle, meist gepaart mit Entgiftungsblockaden der Niere oder der Leber. Aus diesen Gründen ist ein großes Blutbild immer sinnvoll. Bei der Untersuchung der einzelnen Allergien gibt es verschiedene Methoden. Nützlich ist eine Abklärung über Antikörper im Speziallabor. Neben den wichtigsten allergenen Stoffen, den Bestandteilen von Futtermitteln, kann man nach allen möglichen anderen Allergien suchen. Je nachdem wie sinnvoll das ist, entscheidet im Einzelfall am besten der Fachmann. Im Dunkelfeldmikroskop kann man zudem die Interaktion von weißen und roten Blutkörperchen beurteilen sowie spezifischen Noxen erkennen (hier ist das Verfahren noch mal genauer erklärt). Eine weitere sehr differenzierende Methode der Allergieaustestung bietet uns die Bioresonanz. Hierbei werden biomagnetische Schwingungen des Körpers gemessen. Neben Allergiebereitschaften wird der Körper oftmals auch nach er chinesischen 5-Elemente-Lehre und möglichen anderen Störungen untersucht. Für die Untersuchung reicht ein Blutstropfen auf einem Tupfer. Letztendlich können Abstriche von Haut oder Ohren weiter Erklärungen über die vorhandene Bakterienflora liefern. Diese ist aber letztendlich nicht Auslöser, sondern lediglich Begleiter der Allergie. Trotzdem ist es manchmal sinnvoll zu wissen, was da so alles lebt auf der Haut.
Wichtig ist, jeden Patienten als Individuum zu diagnostizieren und behandeln.

Diagnostik: großes Blutbild, Allergietest Antikörper, Dunkelfeldmikroskopie, Bioresonanz, Bakteriologie/Mykologie

Therapie:

kanllrote Schleinhäute - das überschießende Leber-Yang muss unbedingt in die Therapie mit einbezogen werden

knallrote Schleimhäute – das überschießende Leber-Yang muss unbedingt in die Therapie mit einbezogen werden

Die ganzheitliche Tiermedizin arbeitet daraufhin, die Blockaden im Körper zu lösen und mögliche Störfaktoren zu beseitigen. Letztendlich wäre das optimale Ergebnis, die Allergie zu löschen. Früher, als es noch nicht so viele Allergiefuttermittel auf dem Markt gab, war das die einzige Möglichkeit, eine Allergie zu behandeln. Es war tatsächlich möglich einen Hund, der auf Rind allergisch war, mit Rind zu ernähren. Heutzutage sind die Allergien „aggressiver“. Eine solch extreme Desensibilisierung ist kaum noch möglich. Deshalb ist es auf jeden Fall sinnvoll, die Ernährung auf die bestehenden Allergien einzustellen. Die weitere Therapie ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Meist nutzen wir die Kraft des eigenen Blutes. Auf den Blutkörperchen sind Antigenstrukturen vorhanden, mit denen sich der Körper auseinandersetzt. Eine Injektion dieses Blutes unter die Haut bewirkt eine Reaktion des Immunsystems. Aber nicht wie beispielsweise bei einer Impfung, dass milliarden Antikörper gebildet werden, sondern viel mehr wird das Immunsystem moduliert. Es setzt sich mit seinen Fehlern auseinander und soll daraus lernen. Unterstützend können verschiedenste Medikamente eingesetzt werden: Phytotherapie, Mykotherapie, Homöopathie oder orthomolekulare Nährstoffe. Das Bioresonanzgerät, mit dem wir die Diagnose verfeinern, kann auch zur Behandlung eingesetzt werden. Dabei werden die falschen biomagnetischen Schwingungen gemessen, invertiert und in den Körper zurückgeschickt. Zum Abschluss desensibilisieren wir meistens mit einem Konzentrat aus dem eigenen Blut.

Therapie: konsequente Ernährung, Eigenblut nativ, Desensibilisierung, Bioresonanz, Phytotherapie, Mykotherapie, Homöopathie, orthomolekulare Nährstoffe